Zwei Punkte sollten es sein – so die Vorgabe von Mannschaftsleiter Reinhard Müller für das „Schicksalswochenende“ in Bindlach. 10 Punkte, so die interne Rechnung seit Saisonbeginn, sollten für den Klassenerhalt reichen – das erklärte Ziel der Zehlendorfer. Ein Sieg gegen Erfurt, das nominell schwächste Team der Bundesliga, sollte dabei den Grundstock bilden. Es hat nicht sollen sein! Der SK Zehlendorf hat das „Vier-Punkte-Spiel“ gegen den Erfurter SK nicht zu seinen Gunsten entscheiden können.4 – 4 lautete am Ende das nüchterne Ergebnis. Aber wieviele Emotionen waren in diesem Kampf.Ersatzgeschwächt angetreten(wir mussten auf Borki Predojevic, Robert Ruck, Boris Savchenko sowie Dimo Werner verzichten), waren wir dennoch guter Dinge, zuletzt hervorragende Ergebnisse von Jakov Meister, Dominik Orzech und unseren „Jungstars“ David Berczes und Peter Prohaszka (angereist mit einer GM-Norm im Februarturnier des Budapester First-Saturday) schürten die Hoffnung. Auch von Ilja Brener versprachen wir uns bei seinem Auswärtsdebüt in der Bundesliga einiges, er hatte im Februar bei dem gut dotierten "1.Reinlandpfalz-Open" mit 6,5/9 einen starken Platzierung unter den Top-20 erreichen können. Leider konnte Ilja die Hoffnungen am Samstag nicht erfüllen – er kam aus der Eröffnung in eine gedrückte Stellung heraus , die sein Gegner, der Erfurter Routinier Thomas Casper, stetig verstärkte. Ilja kämpfte tapfer, aber es reichte leider nicht.Die Abschlußkombination des Erfurter Playing-Capitian war absolut sehenswert: